Europareisen mit der Bahn werden immer beliebter. Im vergangenen Jahr waren von rund 140 Millionen Fahrgästen im Fernverkehr 25 Millionen grenzüberschreitend unterwegs – 30 Prozent mehr als 2019. Zu den Europa-Verbindungen mit stark steigenden Passagierzahlen zählen München-Zürich mit einem Plus von 27 Prozent zum Vorjahr oder auch Frankfurt-Paris (plus 22 Prozent) und Köln-Brüssel (plus 16 Prozent). „Viele Menschen schätzen, dass die Züge direkt in die Innenstädte fahren, während man bei Flugreisen oft weit außerhalb landet“, sagt Fernverkehrsvorstand Michael Peterson. Wegen der wachsenden Nachfrage baut die Bahn das europäische Streckennetz mit neuen Direktverbindungen aus.
Neuheiten im europäischen Streckennetz der Bahn
Ab Mitte Juni startet die Direktverbindung zwischen Kopenhagen, Hamburg, Berlin und Prag mit zwei täglichen Zugpaaren. In den Sommermonaten bis Ende August fährt der Köln-Brüssel-ICE an Wochenenden weiter bis Gent, Brügge und Ostende. Ein weiterer Sommer-ICE verbindet Frankfurt am Main mit Bordeaux. Ab dem 7. September fahren täglich vier ICEs zwischen Köln und Antwerpen erstmals mit Stopp am Flughafen Brüssel. 2027 folgt eine neue Direktverbindung von München nach Mailand und Rom. Ab Sommer 2028 wird mit der Strecke von Berlin über Hamburg, Kopenhagen, Malmö und Göteborg bis nach Oslo eine der längsten Bahnverbindungen innerhalb Europas in Betrieb gehen.