So erhöhen Sie Ihre Datensicherheit auf Geschäftsreisen
Internet Sicherheit Schutzkonzept - Hände Laptop Tastatur

10 Tipps für unterwegs

Bei Geschäftsreisen, vor allem ins Ausland, gibt es zahlreiche Risiken für die Datensicherheit. So haben zum Beispiel Hacker, Kriminelle und Industriespione über Laptop, Tablet und Smartphone unterwegs oft einen viel einfacheren Zugang zum Unternehmensnetzwerk. Neben dem Abhören und Ausspähen von Informationen sind das fehlende Sicherheitsbewusstsein und die Sorglosigkeit im Umgang mit Informationen seitens der Reisenden eine weitere Gefahr, ebenso wie der Diebstahl oder Verlust von Geräten, Datenträgern und Dokumenten.

Wer diese Tipps beherzigt, schützt seine Daten auf Dienstreisen vor Cyberangriffen und der Konkurrenz:

 

1) Keine vertraulichen Informationen preisgeben

Unterwegs sollte man vertrauliche Kommunikation auf das notwendige Maß beschränken. Offene Gespräche über sensible Informationen z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln oder während eines Geschäftsessens sollte man gänzlich vermeiden. Diese können von Außenstehenden mitgehört und zum Nachteil des Mitarbeiters oder Unternehmens verwendet werden.

2) Sichtschutz verwenden

Wenn man in der Öffentlichkeit am Bildschirm arbeitet, sind Sichtschutz-Folien eine einfache und zugleich effektive Methode, um unerwünschtes Mitlesen zu verhindern.

3) Passwörter und Sperren einrichten

Passwörter sollten für alle Geräte und Anwendungen mit sensiblen Daten eingerichtet werden (auch für Apps) und möglichst unterschiedlich sein. Biometrische Zugänge wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung erhöhen die Sicherheit. Bei Inaktivität sollten Bildschirm- bzw. Code-Sperren verwendet werden. Außerdem sollte man die Geräte nie unbeaufsichtigt lassen, z.B. im Zugabteil oder im Besprechungsraum.

4) VPN-Verbindung statt öffentliche Netzwerke wählen

Öffentlich zugängliche und meist schlecht geschützte Hotspots, WLAN- und Bluetooth-Verbindungen sollten unbedingt vermieden werden. Stattdessen sollte man sichere Verbindungen via VPN-Server nutzen. So wird der Datenverkehr im Internet verschlüsselt und die IP-Adresse und der Standort des Nutzers verborgen.

5) Automatische Funktionen abstellen

Zusätzlich sollte man alle automatischen Funktionen abstellen, z.B. die automatische Standortbestimmung, die automatische WLAN-Suche oder die automatische Verbindung zu öffentlichen Hotspots.

6) Zweitgeräte nutzen und Backups erstellen

Auf Reisen sollte der Grundsatz der Datensparsamkeit beachtet werden. Wenn möglich, sollten spezielle Reiselaptops oder Smartphones ohne sensible Firmendaten eingesetzt werden. Ist das nicht möglich, sollten nur die Daten auf dem Computer gespeichert werden, die für die Reise notwendig sind. So schützt man sich am besten gegen unerwünschten Datendiebstahl.

Vor Reisebeginn ist zudem eine Sicherung der Daten zu empfehlen, damit diese bei Gerätediebstahl nicht ganz verloren sind.

7) Daten verschlüsseln

Ist es notwendig, schützenswerte Daten mit auf Reisen zu nehmen, sollte dies in verschlüsselter Form erfolgen. Achtung: Einige Länder wie die USA, China und arabische Staaten akzeptieren keine verschlüsselten Daten bei Einreise. Deshalb sollte man sich vor der Reise über zulässige Verschlüsselungen informieren.

8) Wachsam sein

Eine gesunde Skepsis gegen Kontaktversuche und Geschenke ist angebracht. Man sollte stets wachsam gegenüber Dienstleistern und unbekannten Personen sein. Werden z.B. Geschenke in Form von Datenträgern wie USB-Sticks angenommen und unüberlegt an das eigene Gerät angeschlossen, besteht die Gefahr, dass Schadsoftware installiert wird und Daten gestohlen, manipuliert oder verschlüsselt werden.

9) Sicherheits-Checks durchführen

Sicherheitshalber sollten Firmenlaptops und Smartphones von der IT-Abteilung z.B. auf Malware untersucht werden, bevor sie bei Rückkehr ins Büro wieder an das Firmennetz gehen. Zudem sollte die Sicherheitssoftware der Geräte immer auf dem neuesten Stand sein.

10) Mitarbeiter schulen

Nicht zuletzt sollten Mitarbeiter zum verantwortungsvollen Umgang mit Daten und Datenträgern sensibilisiert und geschult werden. Sie sollten die Gefahren kennen, die unter anderem durch den unangemessenen Umgang mit Informationen oder unsicheren Datenaustausch entstehen können.

Weiterführende Links:

PDF zum Download "Informationssicherheit auf Auslandsreisen (Edition 2022)" - Herausgeber Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

 

Quellen:

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bsi.bund.de

businesstraveller.de

infopoint-security.de

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