An welchen Airports die Flüssigkeitsregeln aufgehoben sind

Geschäftsreisen | 12.10.2026

Schnellere Kontrollen an Airports: Wo die Flüssigkeitsregeln aufgehoben sind

Immer mehr Flughäfen sind mit modernen CT-Scannern ausgestattet und legen die restriktive 100-ml-Regel für Flüssigkeiten im Handgepäck ad acta. Anstatt dessen ist die Mitnahme von bis zu zwei Litern pro Behälter erlaubt und weder Flüssigkeitsbeutel noch elektronische Geräte müssen an den Sicherheitskontrollen ausgepackt und separat vorgezeigt werden. Dadurch werden die Kontrollprozesse an den Airports effizienter und schneller – ein Gewinn für Geschäftsreisende. Da die Umrüstung auf die neue 3D-Scannertechnologie aber noch nicht flächendeckend abgeschlossen ist, müssen sich Reisende auf unterschiedliche Airport-Regeln einstellen. An manchen Flughäfen ist die 100-ml-Grenze ganz entfallen, an anderen teilweise und wieder andere halten trotz moderner CT-Scanner noch an den alten Vorschriften fest. Ein Überblick:

 Airports mit CT-Scannern und neuen Regeln

Geschäftsreisende, die beispielsweise von München nach London, Zürich oder Wien und zurück fliegen, brauchen sich um ihre Flüssigkeiten im Handgepäck keine Gedanken mehr zu machen. Die alte, restriktive Regelung zur Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck ist in Deutschland an den Flughäfen München, Köln/Bonn und Nürnberg komplett aufgehoben. In Frankfurt dürfen in beiden Terminals bis auf wenige Ausnahmen (C1, C2, C4 und C6 sowie einige Transferkontrollen) größere Flüssigkeitsmengen mitgenommen werden. Unter den wichtigsten europäischen Airports für Geschäftsreisende haben Zürich, Wien und London-Heathrow bereits komplett auf CT-Scanner und die neuen großzügigeren Regelungen umgestellt. Nur für Transitpassagiere gilt überwiegend noch die 100-ml-Begrenzung.

Airports mit gemischtem Regelwerk

Am Flughafen Berlin brauchen Reisende „Spuren-Glück“: An den Kontrollspuren mit moderner CT-Technik ist die Mitnahme größerer Flüssigkeitsmengen erlaubt, an den konventionellen gilt weiterhin die 100-ml-Regel. In Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Hannover sind die Sicherheitskontrollen zwar teilweise ebenfalls mit moderner Scanner-Technologie ausgestattet, aber da der Fluggast vor Abflug nicht zuverlässig weiß, welche er durchlaufen wird, halten die Airports noch an der alten Regelung fest. Dasselbe gilt für die Flughäfen Paris Charles de Gaulle und Brüssel. Auch Amsterdam Shiphol behält die 100-ml-Regel vorerst bei, Flüssigkeiten und elektronische Geräte dürfen aber im Handgepäck bleiben, weil der Airport flächendeckend zertifizierte CT-Scanner eingeführt hat.

Kontrollwanne mit Handgepäck und transparentem Flüssigkeitsbeutel an einer Flughafen-Sicherheitskontrolle

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