Die Kapverdischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Besonders deutlich wird das auf der Insel Fogo, auf der der Vulkan Pico de Fogo noch immer aktiv ist. Der Aufstieg zum Gipfel wird mit einem herrlichen Blick über die Insel belohnt. Sao Filipe ist der Hauptort der Insel und die zweitälteste Stadt der Kapverden, die neben alten Kolonialbauten vor allem mit ihrem schwarzen Strand beeindruckt. Gleich neben Fogo liegt die kleinste Insel der Kapverden im Meer. Brava wird auch die Blumeninsel genannt, dank der relativ häufigen Niederschläge blüht es hier üppig.
Santo Antao ist ein wahres Paradies für Wanderer. Vor allem im Norden und Osten der Insel gedeihen verschiedene Früchte, in der Mitte der Insel erheben sich zerklüftete, grüne Hänge vor dem wilden Ozean - ein faszinierender Anblick. Nach einer anspruchsvollen Wanderung locken am Abend die kleinen Gassen von Ribeira Grande mit ihren Geschäften und Restaurants. Ganz ähnlich, aber touristisch noch nicht so erschlossen, präsentiert sich Sao Nicolau. Die spektakuläre Bergwelt der Insel lässt sich zu Fuß oder mit dem Mountainbike erkunden, die Stadt Ribeira Brava punktet mit bunten Häusern und der typischen Kolonialarchitektur.
Wer ebenfalls Wert auf ein großes kulturelles Angebot legt, ist auf Sao Vicente richtig. Die Insel wird dominiert vom Gebirgszug Monte Verde. Wanderer werden nach dem Aufstieg mit einem atemberaubenden Ausblick über die gesamte Insel. In der Hafenstadt Mindelo lässt es sich tagsüber gemütlich durch die Altstadt am Meer flanieren, kleine Cafés laden zum Verweilen ein.