Reisende können bei der Planung und Durchführung ihrer Reise unterschiedliche ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen. Unsere 10 Tipps bieten Orientierung für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen und Destinationen während des Reisens.

10 Tipps, wie Sie die Umweltbelastung Ihrer Reise verringern

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1. Besser längere Aufenthalte als kurze Reisen

Je weiter die Reise, desto höher ist die Klimawirkung. Nur eine einzige Fernreise im Jahr per Flugzeug übersteigt das CO2 Jahresbudget eines Menschen bei weitem. Besser: weniger Fernreisen, aber dafür längere Aufenthalte. Sie können sich vor der Buchung über die anfallenden CO2-Emissionen Ihrer Reise informieren.

Zug fährt bei Sonnenuntergang durch eine ländliche Gegend

2. Verkehrsmittel bewusst auswählen

Für die An- und Weiterreise stehen unterschiedliche Verkehrsmittel zur Verfügung. Zug und Bus sind emissionsärmere Verkehrsmittel als Flugzeug oder Auto. Vor Ort können viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß erkundet werden. Informationen zu Mobilitätsangeboten am Reiseziel erhalten Sie bei den jeweiligen Anbietern.

Hotel in Oberstdorf

3. Unterkünfte mit Nachhaltigkeitszertifizierung entdecken

Viele Hotels informieren über ihre Maßnahmen in Bereichen wie Ressourcenmanagement, Abfallvermeidung oder soziale Standards. Einige lassen diese durch unabhängige Zertifizierungsprogramme überprüfen. Unser Artikel (verlinken zu „Nachhaltigkeitszertifizierung für Hotels“) zu Hotels mit Nachhaltigkeitszertifizierungen bietet einen Überblick über entsprechende Angebote. Alternativ unterstützt Sie Ihr Reisebüro gerne bei der Suche nach passenden Unterkünften.

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4. Bewusster Umgang mit Ressourcen

Im Hotel können Wasser und Energie auf unterschiedliche Weise genutzt werden. Dazu gehören etwa die Nutzung von Handtüchern, Duschen sowie der Betrieb von Klimaanlagen.

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5. Support the locals: Lokale Vielfalt erleben

An vielen Urlaubsorten finden sich regionale Restaurants, Geschäfte und Produkte, die die Besonderheiten der Region widerspiegeln und die Community vor Ort unterstützen.

Frau mit Rucksack sitzt auf Stein mit Aussicht auf ein Tal mit Wasser

6. Achten Sie auf das Gewicht Ihres Gepäcks

Packen Sie leicht: Je mehr Sie mitnehmen, desto mehr Treibstoff wird verbraucht.

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7. Nutzen Sie Mehrweg-Verpackungen

Vermeiden Sie Plastik: Nutzen Sie wiederverwendbare Wasserflaschen, Trinkbecher, Stoffbeutel etc. Vermeiden Sie Plastikstrohhalme und Einweggeschirr.

Frau schnorchelt

8. Wählen Sie nachhaltige Aktivitäten

Wählen Sie Aktivitäten, die die Umwelt respektieren wie Wandern, Radfahren, Joggen, Walking oder Schnorcheln. Vermeiden Sie dagegen lieber Tier-Attraktionen sowie Aktivitäten, die zum Beispiel Wildtiere stören oder gefährden.

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9. Unterstützen Sie lokale Projekte

Unterstützen Sie lokale Projekte, die sich für die Umwelt einsetzen. Besuchen Sie Nationalparks, die sich für den Schutz von Tieren und Pflanzen einsetzen oder helfen Sie bei der Wiederaufforstung von Wäldern.

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10. Hinterlassen Sie den Urlaubsort so, wie Sie Ihn vorfinden möchten

Eigentlich selbstverständlich aber leider doch immer wieder Thema ist der Müll, der sich an Straßenrändern sammelt oder an den Strand gespült wird. Lassen Sie selbst keinen Müll liegen und wenn Sie welchen sehen, werfen Sie ihn weg. Alternativ finden auch immer wieder so genannte Clean-ups statt, bei denen Sie in einer größeren Gruppe die Natur und den Strand von Müll befreien.

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