„Amsterdam im September. Da blühen nicht nur die Tulpen längst nicht mehr, sondern auch der gigantische Besucherandrang lässt in der Grachtenstadt langsam etwas nach.“
Ich drehe es diesmal um: erst ein paar Tage Leisure und dann drei Tage Business. Früher, als ich im Rheinland aufwuchs, war Amsterdam für uns die große Freiheit: weltoffen, ohne Verbote und ein bisschen Rotlichtviertel mit Frau Antje Romantik. Heute sieht sich Amsterdam als Kulturhauptstadt, als Gourmet-Hotspot und Remote-Working-Traumziel.
Mein Hotel ist das Anantara Grand Hotel Krasnapolsky am Dam, ein historisches Haus unweit historischer Highlights. Moderne Zimmer, eines der ältesten Cafés der Stadt und das noch beeindruckendere 1-Sterne-Restaurant „The White Room“. Da sitzt man in einem mit Stuck und Malerei verzierten Raum und genießt die Küche des jungen Tristan de Boer.