Flugreisende beim Security Check am Gepäckband

Ab Anfang 2023 sollen sowohl am Frankfurter als auch am Münchner Flughafen neuartige Gepäck-Scanner zum Einsatz kommen. Sie funktionieren mit der aus der Medizin bekannten Computer-Tomographie (CT) und beschleunigen Kontrollen und Abläufe. Flüssigkeiten und elektronische Geräte müssen dann nicht mehr extra aufs Band gelegt werden. Auch die 100 ml Obergrenze für Flüssigkeiten soll mit der neuen Technik fallen. 

In München soll es 60 der neuen Gepäck-Scanner geben und darüber hinaus 48 neuartige Kontrollspuren. Damit lassen sich in derselben Zeit bis zu 160 Prozent mehr Passagiere überprüfen als zuvor. Los geht es Anfang 2023. Insgesamt investiert der Flughafen 45 Millionen Euro in die neue Technik. In Frankfurt sollen im ersten Quartal 2023 sieben CT-Scanner in Betrieb gehen.

Britische Airports wie London Heathrow wollen bis 2024 die Flüssigkeitsregeln fürs Handgepäck abschaffen. Bis dahin will die britische Regierung 3D-Scanner einführen.

 

Quelle: fvw.de